Australien treibt die Energiewende stark voran, wodurch Elektroheizungen zunehmend attraktiver werden. LUCHT LHZ konnte 2025 eines der führenden Heizungsunternehmen des Landes als neuen OEM-Partner gewinnen.
Die Sonne brennt am australischen Himmel, Solaranlagen erzeugen Strom und große Batteriespeicher speichern die Energie für den Abend. Australien hat sich zu einem Hotspot für erneuerbare Energien entwickelt. Genau in diesem Umfeld setzen immer mehr Haushalte und Unternehmen auf Elektroheizungen. So lässt sich grüner Strom auch als Wärme effizient nutzen.
Solarstrom im Überfluss
Australiens Regierung treibt den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent voran.
Das Ziel: Bis 2030 soll mindestens 82 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Solarkraft ist der größte grüne Stromerzeuger auf der Insel.
Das Klima bietet dafür optimale Voraussetzungen: Mit durchschnittlich rund 2.800 Sonnenstunden pro Jahr ist Australien ein sehr sonniges Land. Zum Vergleich: In Deutschland gibt es etwa 1.700 Sonnenstunden. Dementsprechend besitzen auch viele Australier Solaranlagen: Heute hat jeder dritte Haushalt eine eigene Solaranlage.
In der Folge ist das Angebot an Solarstrom bisweilen höher als die Nachfrage. Deshalb erhalten Haushalte in mehreren Bundesstaaten ab Juli 2026 täglich drei Stunden kostenlosen Solarstrom in der Mittagszeit – selbst ohne eigene Solaranlage. Das Programm „Solar Sharer“ hat das Ziel, die Netzbelastung zu reduzieren, den Ausbau der Infrastruktur zu erleichtern und die Menschen aktiv an der Energiewende zu beteiligen.
Elektroheizungen bieten viel Einsparpotenzial
Australiens Bewohner können den Gratisstrom optimal nutzen, indem sie mittags energieintensive Geräte laufen lassen. So können sie etwa den Geschirrspüler oder die Waschmaschine einschalten, ein Elektroauto an die Steckdose hängen oder ein elektrisches Heizgerät hochheizen.
Elektroheizungen wandeln Strom direkt in Wärme um. Sie verursachen keine CO₂-Emissionen aus fossilen Brennstoffen und sind in Kombination mit grünem Strom deutlich klimafreundlicher als Gas- oder Ölheizungen. Gleichzeitig entlasten sie das Stromnetz, indem sie Spitzenlasten ausgleichen.
Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Elektroheizungen: Konvektor-, Infrarot- und Flächenspeicherheizungen. Für Australier eignen sich Flächenspeicherheizungen besonders gut: Sie wandeln Strom in Wärme um, speichern die Wärme im Inneren ab und geben sie dann über Stunden hinweg flächig und gleichmäßig an den Raum ab. So kann zum Beispiel die Mittagssonne dafür genutzt werden, nachmittags zu heizen. Das spart Energiekosten und macht den Einsatz von Elektroheizungen auf der Insel besonders effizient.
Partnerschaft fördert nachhaltiges Heizen
Dieses Potenzial hat auch ein führendes Heizungsunternehmen mit Sitz in Melbourne erkannt und ist im vergangenen Jahr eine OEM-Partnerschaft mit LUCHT LHZ eingegangen. Der erste Kontakt entstand im März 2025 auf der Fachmesse ISH in Frankfurt. Im Sommer erfolgte bereits die erste Testlieferung. Im weiteren Jahresverlauf bestellte das Unternehmen zwei große Container an Elektroheizungen – überwiegend Flächenspeicherheizungen. Das Projekt erreichte ein Auftragsvolumen im sechsstelligen Bereich.
Der Kunde hat sich vor allem wegen der hohen Qualität und langjährigen Erfahrung für LUCHT LHZ entscheiden. Das Burgstädter Unternehmen bringt mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Elektroheizungen mit und nutzt nur qualitativ hochwertige Bauteile aus Europa. Ein weiterer Pluspunkt war, dass die Produkte von LUCHT LHZ für den australischen Markt zertifiziert sind. Das hat den gesamten Prozess deutlich beschleunigt.
Australien bleibt Wachstumsmarkt
Aktuell wächst der Markt für elektrische Heizkörper in Australien stark. Einer Analyse von Mobility Foresights zufolge lag der Umsatz im Jahr 2024 bei etwa 812 Millionen US-Dollar. Bis 2031 wird er voraussichtlich auf rund 1,72 Milliarden US-Dollar ansteigen – das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von mehr als 11 Prozent.
Neue, effiziente Heizlösungen sind ein wichtiger Baustein der Energiewende – immerhin entfallen etwa 70 Prozent des Energieverbrauchs in Haushalten auf Heizung und Warmwasser. Die gute Nachricht: „Die Nachfrage nach Elektroheizungen steigt“, sagt Uwe Lucht, Geschäftsführer von LUCHT LHZ. „Wir werden den internationalen Markt weiter erobern – mit Qualitätsprodukten aus Deutschland und Bauteilen aus Europa.“
Bildquelle: Hauptbild KI-generiertes Bild, erstellt mit ChatGPT